Kreis 11 in Zürich

Der Fokus wurde hier auf den nördlichsten Stadtkreis 11, bestehend aus den drei Quartieren Seebach, Oerlikon und Affoltern, gelegt. Der Kreis 11 ist der bevölkerungsreichste Kreis der Stadt Zürich, der auch weiterhin im Wachstum ist.[1] 

Seebach

Westlich der Schaffhauserstrasse ist das Quartier Seebach geprägt durch ruhige Wohnstrassen und viele Grünflächen. Östlich – im Entwicklungsgebiet Leutschenbach - befinden sich Industrie- und Gewerbezonen. Der seit 1934 eingemeindete Stadtteil zählte im Jahre 2020 eine Wohnbevölkerung von 26’056 Einwohner*innen, welche auf einer Fläche von 471 ha leben. Der Anteil an Neubauten zwischen 2011 und 2020 ist im Quartier Seebach mit 18% überdurchschnittlich hoch (Stadt Zürich 10.9%). Weitere Wohnsiedlungen und gar neue Quartierteile sind zudem aktuell im Bau und in Planung.[2] 

Die Bevölkerung von Seebach ist sehr vielfältig. Ueli Troxler, Gemeinwesen Zürich Nord, beschrieb 2006 das Zusammenleben im Quartier wie folgt: „Traditionell herrscht ein starker Zusammenhalt, der durch das intensive Vereinsleben zusätzlich gefördert wird. Der Zuzug neuer Bevölkerungsgruppen brachte aber auch Bewegung in die Seebacher Gemeinschaft. Viele der neu Zugezogenen haben ihren Platz noch nicht gefunden.“[3] Dies scheint bis heute gleich geblieben zu sein. 


Wichtige Webseiten und weiterführende Informationen zum Quartier Seebach:
https://zuerich-seebach.ch/
https://gz-zh.ch/gz-seebach/
https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/kreise-quartiere/11/119_Seebach.html

 

Oerlikon

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Oerlikon, neben Zürich und Winterthur, zu einem wichtigen Industriezentrum. In Oerlikon entstand ein Eisenbahn-Knotenpunkt, welcher für die Industrie von grosser Bedeutung war. Die dadurch entstandene Verkehrslage zog Fabriken und Gewerbe an. Die damalige Gemeinde florierte. 1934 folgte die Eingemeindung in die Stadt Zürich. 

 

Heute leben über 23’500 Menschen im 267.5 ha grossen Oerlikon. Über 24’000 Arbeitsplätze gibt es im Quartier. Der Bahnhof ist mittlerweile zum siebtgrössten Bahnhof der Schweiz gewachsen, wo täglich über 85’000 Menschen ein- und austeigen. Das Quartier ist grossflächig überbaut und sehr urban. Aufwertungsmassnahmen, vor allem in Neu-Oerlikon, haben dazu beigetragen, dass es sich zu einem attraktiven Wohnort entwickelt hat.[4]

Wichtige Webseiten und weiterführende Informationen zum Quartier Oerlikon:
https://www.quartierverein.ch/oerlikon/
https://gz-zh.ch/gz-oerlikon/
https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/kreise-quartiere/11/115_Oerlikon.html

Affoltern

Affoltern ist das dritte Quartier des Kreises 11 und liegt an der nordwestlichen Stadtgrenze zu Regensdorf, welche quer durch den Katzensee führt. Bekannt ist Affoltern sicherlich wegen seines Naherholungsgebietes rund um den Katzensee. Das Naturschutzgebiet lädt zum Verweilen und im Sommer im kostenlosen Seebad zum Erholen und Baden ein.

 

Gemeinsam mit den Glatttalgemeinden Oerlikon, Seebach und Schwamendingen wurde Affoltern 1934 eingemeindet. Dies als Folge des wirtschaftlichen Aufschwungs Oerlikons und der zunehmenden Armut Affolterns, die als Vorortsgemeinde von Oerlikon, mit fehlender Infrastruktur in Folge rascher Zuwanderung kämpfte.

 

Heute leben 26’584 Menschen auf 604.4 ha Land, wobei ein grosser Teil der Fläche aus Wald und Landwirtschaft besteht. Im Quartier gibt es nur um die 4000 Arbeitsplätze, also nur 0.9 % der gesamten Stadt Zürich, was Affoltern zu einem fast reinen Wohnquartier macht. In den letzten 20 Jahren wurden in Affoltern sehr viele neue Wohnungen gebaut. Das Quartier verzeichnet eine Zunahme von über 8’000 Bewohner*innen. Weitere Bauprojekte, vor allem von Baugenossenschaften, sind heute in Planung. Erwartet werden bis im Jahr 2040 eine Zunahme auf  32’000 Personen. Ebenfalls in Planung ist eine neue Tramlinie von der Innenstadt bis nach Affoltern. In diesem Zusammenhang soll der Zehntenhausplatz zu einem Zentrum ausgebaut werden.[5]

Wichtige Webseiten und weiterführende Informationen zum Quartier Affoltern:
https://www.qvaffoltern.ch/
https://www.portal.zh-affoltern.ch/home.html
https://gz-zh.ch/gz-affoltern/
https://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/staedtebau/planung/entwicklungsgebiete/affoltern1.html



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Quellen:
[1] Webseite Roland Munz, Zürich Nord, Oerlikon:http://www.rolandmunz.ch/zn-oerlikon.php (14.3.2022).
[2] Alle Informationen wurden (ausser anders angegeben) zusammengestellt aus: Statistisches Jahrbuch der Stadt Zürich 2017, Quartierspiegel Seebach 2021 sowie Statistik der Stadt Zürich siehe Webseite Stadt Zürich, Quartier Seebach: https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/kreise-quartiere/11/119_Seebach.html#bevoelkerung(14.3.2022).
[3] Stadt Zürich,  Lebensqualitäten in allen Quartieren. Bericht über den Legislaturschwerpunkt „Lebensqualität in allen Quartieren“ 2002-2006: file:///Users/laurasteiner/Downloads/stez_schlussbericht_lsp_lebensqualitaet_2005.pdf (12.10.2021).
[4] Alle Informationen wurden  zusammengestellt aus: Statistisches Jahrbuch der Stadt Zürich 2017, Quartierspiegel Oerlikon 2021 sowie Statistik der Stadt Zürich siehe Webseite Stadt Zürich, Quartier Oerlikon: https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/kreise-quartiere/11/115_Oerlikon.html sowie Webseite GZ Oerlikon: https://gz-zh.ch/gz-oerlikon (20.1.2022).
[5] Alle Informationen wurden  zusammengestellt aus: Quartierspiegel Affoltern 2021 sowie Statistik der Stadt Zürich siehe Webseite Stadt Zürich, Quartier Affoltern: https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/statistik/publikationen-angebote/publikationen/Quartierspiegel/QUARTIER_111.html (20.1.2022).



Die Projekte

Im Folgenden werden die Projekte, welche im Kreis 11 tätig sind und für diese Arbeit ausgewählt wurden, vorgestellt. Alle Infos stammen, wenn nicht anders angegeben, aus den Interviews, die im Rahmen dieser Arbeit gemachten wurden.  

KuBaA (Kulturbahnhof Affoltern)

Tätigkeit: Kulturraum in Zürich Affoltern

Ort: Bachmannweg 16, 8046 Zürich-Affoltern

Trägerschaft: Verein KuBaA 

Seit: 2003

Präsident/Interview: Tobias Winkler


Projektbeschreibung:

Seit 2003 setzt sich der Verein KuBaA im alten Bahnhof Affoltern für Kunst und Kultur im Quartier ein. Das leerstehende Gebäude animierte die damals jungen Erwachsenen, ihr Bedürfnis nach einem Kulturort im Quartier zu erfüllen. Seit der Eröffnung ist der KuBaA durch die Community gewachsen. Der Verein organisiert eigene öffentliche Veranstaltungen und stellt die Räumlichkeiten und die Infrastruktur für weitere Anlässe kostengünstig zur Verfügung. Pubquiz, Bar- und Spielabende, Konzerte, Theater, Lesungen und Partys finden regelmässig im Kulturbahnhof statt. 

Im oberen Stockwerk befinden sich zudem fünf Ateliers für junge Kunstschaffende aus dem Quartier. 

 

Geführt wird der KuBaA aktuell von sechs Vorstandsmitgliedern, die alle Tätigkeiten für den Verein ehrenamtlich ausführen. Der KuBaA ist selbstverwaltend und arbeitet non-profitorientiert. 
Im Gespräch mit Tobias Winkler, dem Vorstandspräsidenten, wird klar, dass vor allem Quartierbewohner*innen als Zielpublikum angesprochen werden. Zu Beginn besuchten vor allem junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren die Angebote. Heute sind je nach Veranstaltung Menschen gemischten Alters (20-60 Jahren) im KuBaA anzutreffen. Bei einzelnen Veranstaltungen reisen auch Leute aus ganz Zürich oder sogar ausserhalb von Zürich an. 

Performance Reihe Neu-Oerlikon

Tätigkeit: Performancefestival im öffentlichen Raum in Neu-Oerlikon

Ort: Öffentlicher Raum in Neu-Oerlikon; Oerlikerpark sowie Traugott Wahlen Park

Seit: 2010 (12 Ausgaben)

Idee, Konzept, Durchführung und Interview: Maricruz Peñaloza

 

Projektbeschreibung:

Die Performance Reihe Neu-Oerlikon ist ein Festival, welches Kunst im öffentlichen Raum zeigt. Das Ziel ist, nicht nur Performanceart, sondern auch den Austausch und den Dialog zwischen Kunst und Publikum zu fördern. Auch soll damit der Zugang zur Kunst für die Quartierbevölkerung ermöglicht werden. 

 

Die in Neu-Oerlikon wohnhafte Organisatorin Maricruz Peñaloza entwickelte die Idee aus der täglichen Auseinandersetzung mit dem unbespielten Oerlikerpark vor ihrer Haustüre. 

Mehr als 100, zum Teil junge, aber auch etablierte Künstler*innen aus unterschiedlichen Ländern konnten in den letzten 12 Jahren ihre Projekte im Rahmen dieser Reihe zeigen. 

 

Zielgruppe der Performance Reihe Neu-Oerlikon sind zum einen Bewohner*innen des Quartiers, als sogenanntes uneingeweihtes Publikum und zum andern kunst- und kulturinteressierte Menschen, welche auch aus anderen Teilen der Stadt anreisen. Die Performances sind für das Publikum kostenlos. 

Expotranskultur

Tätigkeit: Verein, der durch die Mittel der Kunst und soziokulturellen Projekte das Zusammenleben und den Austausch von Menschen im Quartier fördert. 

Ort: Fokus auf Zürich-Nord, Affoltern / InterAct! 2018-2021 in Affoltern, InterAct! ab 2021 in Hirzenbach 

Seit: 2012 

Trägerschaft: Verein Expotranskultur 

Gründerin, Co-Präsidentin, Gesamtleitung Projekt InterAct! und Interview: Alba Chantico Ledesma 

 

Projektbeschreibung: 

Der Nonprofit-Verein Expotranskultur will den Austausch zwischen Migrant*innen und Einheimischen fördern. Der Verein organisiert dafür regelmässige Veranstaltungen und Projekte im Bereich Kunst, bei welchen ein gemeinsames Tun im Vordergrund steht und ein interkultureller Dialog entsteht. Ihr Ziel besteht darin, ein Bewusstsein über die Interkulturalität der Quartierbevölkerung zu schaffen sowie den Austausch und das Zusammenleben im Quartier zu fördern. 

 

Alba Chantico Ledesma gründete den Verein mit ihrem Spanisch-Lesekreis im Jahre 2012, weil sie sich mit dem Thema Ankommen und Dazugehören auseinandergesetzt haben und aus der Parallelgesellschaft ausbrechen wollten. Die Vereinsmitglieder wollten im Quartier Zürich-Nord aktiv werden, weil sie dort lebten und ihnen zu dieser Zeit keine Möglichkeiten geboten wurden, sich mit Schweizer*innen auszutauschen. 

 Alle Veranstaltungen und Projekte sind für die Teilnehmer*innen kostenlos. 

About Us! - Intrekulturelle Programmwoche

Tätigkeit: Interkulturelle Programmwoche, die mit künstlerischen Projekten die Vielfalt der Bevölkerung der Stadt Zürich greif- und erlebbar machen möchte.

Ort: Ganze Stadt Zürich, 2021: Seebach, Altstetten, Wollishofen

Seit: 2019

Trägerschaft: Verein About Us!

Co-Leitung und Interview: Sam Mosimann


Projektbeschreibung:

Die interkulturelle Programmwoche About Us! entstand aus einer Ausschreibung der Stadt und wird alle zwei Jahre im September, gesamthaft vier Mal, durchgeführt. Sam Mosimann und Gunda Zeeb haben sich gemeinsam als Co-Leitung mit dem Konzept beworben und konnten 2019 mit der ersten Ausgabe des Festivals starten.

 

In jeweils unterschiedlichen Teilen der Stadt werden Projekte mit Quartierbewohner*innen entwickelt und an einem Wochenende gezeigt. About Us! will die grosse Vielfalt der in Zürich lebenden Menschen sichtbarmachen. 

 

Zielpublikum sind vor allem Menschen aus den jeweiligen bespielten Quartieren. Es gibt verschiedene Möglichkeit bei einem Projekt aktiv teilzunehmen; sei es als Künstler*in, als Teilnehmer*in oder als Zuschauer*in. Alle Angebote sind kostenlos und weisen einen niederschwelligen Zugang auf.

MAXIM&Co.

Tätigkeit: Community Building Projekt mit Mitteln der Kunst

Ort: Quartier Seebach, Internationalhof Seebach

Seit: 2018

Trägerschaft: Verein MAXIM Theater 

Projektleitung: Laura Bellwald Steiner 

 

Projektbeschreibung:

Das transkulturelle MAXIM Theater Zürich realisiert im Rahmen des Kredits „Austausch und Zusammenleben“ der Integrationsförderung der Stadt Zürich ein viereinhalbjähriges Projekt im Quartier Seebach. Mit einem vielfältigen künstlerischen Angebot, (unter anderem ein Sprachkaffee, verschiedene Veranstaltungen, Theater-, Tanz-, Radio- und Kunstprojekte) und der

engen Zusammenarbeit mit verschiedenen Einzelpersonen, Vereinen und Organisationen

aus dem Quartier strebt MAXIM&Co. einen starken Austausch und ein gemeinsames Tun

zwischen einzelnen Menschen und verschiedenen Bevölkerungsgruppen an. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Miteinbezug und die Erhöhung der Partizipation von Bevölkerungsgruppen mit geringen Möglichkeiten der Teilhabe gelegt.  

 

Zielpublikum sind somit alle in Seebach wohnenden Personen sowie Gruppen, Vereine und Organisationen aus dem Quartier. 

 

Das MAXIM Theater ist ein Verein, welcher sich seit 15 Jahren im Kreis 4 und 5 als transkulturell, partizipierend, generationenübergreifend sowie interdisziplinär versteht und der Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen verpflichtet.[1]

 

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Quellen:
[1] Alle Ausführungen und Informationen über MAXIM&Co. stammen von der Verfasserin.

DeZentral - Strassenkunst in der Stadt. Das Theaterspektakel zu Gast in den Quartieren.

Tätigkeit: Strassenkunst-Format mit mobiler Bühne in verschiedenen Quartieren von Zürich.

Ort: Auf verschiedenen Plätzen der Stadt Zürich, u.a. Marktplatz Oerlikon

Seit: 2020

Institution: Zürcher Theater Spektakel

Co-Leiterin Zentralbühne/Projekt DeZentral und Interview: Julia Ritter


Projektbeschreibung:

Das Projekt DeZentral des Theaterspektakels wurde 2020 aufgrund der Corona-Pandemie entwickelt. Das Team der Zentralbühne sah sich gezwungen, ihre Pläne der schwierigen Situation anzupassen und konzipierte eine mobile Bühne für den öffentlichen Raum. Da die einfach zugängliche Zentralbühne nicht bespielt werden durfte, entschloss sich das Team, in die Quartiere zu den Menschen zu gehen. 

Alle Vorführungen waren kostenlos und im öffentlichen Raum für alle zugänglich.

Zielpublikum waren Einwohner*innen aus den Quartieren. 

Kammermusik für Kinder - Musikabenteuer im GZ. Tonhalle Orchester zu Gast im GZ Seebach und GZ Oerlikon

Tätigkeit: Kammermusikkonzerte für Familien mit Kindern  ab 4 Jahren

Ort: In verschiedenen  Gemeinschaftszentren, Beispielsweise GZ Seebach/ GZ Oerlikon

Seit: Ähnliche Projekte seit 2017

Institution: Tonhalle Orchester Zürich, Abteilung Musikvermittlung

Projektleitung/Interview: Janina Kriszun

 

Projektbeschreibung:

„Die Kammermusikkonzerte für Kinder finden in verschiedenen Gemeinschaftszentren der Stadt Zürich statt. Eingebettet in eine spannende Geschichte erleben die Kinder jeweils eine Instrumentengruppe des Orchesters ganz aus der Nähe. In den neuen moderierten Kammermusikkonzerten der Reihe „Was denkst du Ozean?“ geht es neben Klängen, Bauweisen und Geschichten der verschiedenen Instrumente eines Sinfonieorchesters auch darum, die Lebewesen unter Wasser musikalisch vorzustellen. Wie im Ozean treffen dann zum Abschlusskonzert «Viel Meer» alle Lebewesen wieder aufeinander.“[2]

 

Die Konzerte für Familien in den GZs sind kürzer, günstiger und niederschwelliger als die, welche in der Tonhalle stattfinden. Somit beabsichtigt das Tonhalle Orchester auch die Menschen zu erreichen, welche den Schritt in die Tonhalle bis anhin gemieden oder noch nicht gewagt haben. Das neue Projekt „Was denkst du Ozean?“ ist zudem interaktiv gestaltet, so dass den Besucher*innen den Einstieg in die klassische Musik/Orchestermusik einfacher gelingt. 

 

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Quellen:
[1] Webseite Tonhalle Orchester, Kammermusik für Kinder: https://www.tonhalle-orchester.ch/jung/familien/kammermusik/ (1.1.2022).